Nash-Gleichgewicht & dominante Strategien

Ein Gleichgewicht in dominanten Strategien ist stets auch ein Nash-Gleichgewicht – und bildet einen deutlich stabileren Zustand.

Der Zusammenhang zwischen dem Nash-Gleichgewicht und dominanten Strategien ist von zentraler Bedeutung für die Spieltheorie. Ein Gleichgewicht in dominanten Strategien stellt stets auch ein Nash-Gleichgewicht dar und bildet einen deutlich stabileren Zustand. Die Details ihrer Beziehung basieren auf den folgenden Definitionen.

1. Definitionen als Grundlage

2. Die direkte Korrelation

Es besteht eine direkte Korrelation zwischen dominanter Strategie und Nash-Gleichgewicht. Da eine dominante Strategie die optimale Antwort auf jede mögliche Strategie des Gegners darstellt, ist sie logischerweise auch die optimale Antwort auf die spezifische Strategie, die der Gegner im Gleichgewicht wählt. Folglich stellt jede Kombination dominanter Strategien ein Nash-Gleichgewicht dar.

3. Abhängigkeit vom Wissen und Stabilität

Identifikation in der Auszahlungsmatrix

In einer Bimatrix (Auszahlungstabelle) lassen sich beide Konzepte durch die Identifizierung der besten Antworten ermitteln. Indem man für jede mögliche Strategie des Gegners die eigene beste Antwort markiert, stellt ein Feld mit Markierungen für beide Spieler ein Nash-Gleichgewicht dar. Wenn ein Spieler in jeder Spalte (bzw. Zeile) die Markierung in derselben Strategie aufweist, handelt es sich hierbei um seine dominante Strategie.

Faustregel: Dominante Strategien sind ein Spezialfall des Nash-Gleichgewichts. Wo sie existieren, liefern sie die eindeutige und besonders stabile Lösung eines Spiels. Fehlen sie, bleibt das allgemeinere – aber potenziell mehrdeutige – Nash-Konzept als Lösungsansatz.